Center for Hybrid Nanostructures (CHyN)

Neubau eines Hochleistungslabors


Geplante Fertigstellung: 2017
Größe: 14.313 m² BGF
66.346 m³ BRI
Nutzer: Universität Hamburg
Standort
           
Die Universität Hamburg hat mit dem Center for Hybrid Nanostructures (CHyN) einen Neubau für Forschungen in den Nanowissenschaften und der Nanotechnologie auf dem Forschungscampus Bahrenfeld errichtet. Das Gebäude ist zum 31. Dezember 2016 fertig gestellt worden und zum 01. Juli 2017 an den Nutzer übergeben worden.
 
Die besondere Ausrichtung des CHyN liegt dabei in der Integration von Festkörpermaterialien und biologischen Materialien zur Schaffung hybrider Nanostrukturen im Bereich der Bionano-Elektronik. Ziel des interdisziplinären Forschungsvorhabens ist die Anwendung der Methoden der Nanotechnologie für neue Fragestellungen in den Fachgebieten Physik, Biologie, Chemie und Medizin. Entwicklungen auf dem Gebiet der Nanotechnologie haben eine große gesellschaftliche Bedeutung aufgrund ihrer vielfältigen Anwendungsbereiche in der Materialwissenschaft, Informationstechnologie, Pharmazie und Medizin. Ein vergleichbares Forschungsprogramm besteht weder national noch international. Das universitäre Forschungszentrum CHyN soll damit einen zukunftsorientierten Beitrag für die internationale Konkurrenzfähigkeit Deutschlands im Forschungsfeld der Nanowissenschaften und der Nanotechnologie leisten. An dem Forschungsvorhaben sind federführend acht Arbeitsgruppen des Instituts für Angewandte Physik der Universität Hamburg beteiligt, die die Labor-und Büroflächen im CHyN nutzen werden.
   
Für das Forschungsvorhaben wurde ein Neubau benötigt, der einen Reinraum mit modernster Lithographie-, Depositions- und Nanostrukturtechnik und spezielle Bio-Reinräume kombiniert. Die geplanten Experimente erfordern besondere Maßnahmen zum baulichen Schwingungs- und Erschütterungsschutz, eine hohe thermische Stabilität, geregelte Luftfeuchtigkeit und Staubfreiheit. Andere Experimente erfolgen bei sehr tiefen Temperaturen und in hohen Magnetfeldern in supraleitenden Magnetsystemen. Dies erfordert elektromagnetische Abschirmungen im Gebäude sowie Gruben für die hohen Aufbauten bei Tieftemperaturexperimenten.
 
Aus einem VOF-Verfahren war das Architekturbüro Reiner Becker Architekten BDA, Berlin, als Wettbewerbssieger hervorgegangen und wurde zur Durchführung der Leistungsphasen 1. bis 4. beauftragt. Die Sprinkenhof hat den Neubau beginnend ab Leistungsphase 5. bis 9. realisiert. Mit einer Nutzfläche von ca. 3.900 m² ermöglicht das CHyN eine enge Zusammenarbeit mit den Aktivitäten der dort angesiedelten weiteren universitären und außeruniversitären Forschungszentren.
 

Zeitleiste

Projektfortschritt

18. Dezember 2014

1. Spatenstich
Am 18. Dezember 2014 wurden die Baumaßnahmen des Neubaus mit dem 1. Spatenstich eingeleitet. Als besonderer Ehrengast hat die zweite Bürgermeisterin der FHH und Senatorin der Behörde für Wissenschaft und Forschung, Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt mit einem Grußwort die Veranstaltung begleitet.



25. Juni 2015

Grundsteinlegung
Für das neue Forschungsgebäude Center for Hybrid Nanostructures wurde am 25.06.2015 der Grundstein gelegt. Nachdem im Dezember letzten Jahres mit dem Bau begonnen wurde, sind Keller und Dachfläche der Technikeinheit so gut wie fertig.

17. Dezember 2015

Richtfest
Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde der erste Spatenstich des Neubaus gefeiert, nun konnte mit dem Richtfest der Rohbau im Wesentlichen abgeschlossen werden. Als Redner waren die Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Frau Katharina Fegebank, die Vizepräsidentin der Universität Hamburg, Frau Drof. Dr. Claudia S. Leopold, der Institutsleiter für Nanostruktur und Festkörperphysik, Herr Prof. Dr. Robert H. Blick sowie der Geschäftsführer der Sprinkenhof, Herr Martin Görge anwesend.

19. Juli 2017

Eröffnung
 

Zeitrafferfilm

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