Am 16. Februar 2004 wurde das Schmidt-Theater auf St. Pauli abgerissen. Dann fiel nach mehr als 15 Jahren vorerst der Vorhang. Doch nicht für immer. Der Termin für die Wieder-Eröffnung des neuen Etablissements war am 8. August 2005 - das waren genau 17 Jahre nach der Eröffnung des alten Schmidt-Theaters.

Durch die Förderung der Freien und Hansestadt Hamburg und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung konnte am Standort des nicht mehr sanierungsfähigen alten Gebäudes das Entertainment-Center am Spielbudenplatz gebaut werden.

Es wurde ein ein fünfstöckiges Gebäude errichtet. Das Schmidt Theater bildet die beiden unteren Stockwerke. Das Theater selbst wurde von 230 auf 420 Sitzplätze erweitert. Mehr Platz und Komfort hat der neue Theatersaal mit modernster Bühnen- und Saaltechnik. Auch ein Restaurant und eine Kneipe sowie der großzügige Eingangsbereich des Theaters wurden im Erdgeschoss etabliert.

In den Obergeschossen entstanden Büroflächen für junge Unternehmen aus der Unterhaltungsbranche, denen mit einem reduzierten Mietpreis Starthilfe geleistet wird. Das Konzept sieht vor, die Neuansiedlung von Unternehmen aus dem Entertainmentbereich zu fördern und die Attraktivität Hamburgs als bedeutenden Standort der Kultur- und Musikwirtschaft zu festigen.

Das Architekturbüro Hohaus, Hinz und Seifert hat das Bauvorhaben betraut, die Innengestaltung wurde von Johannes Wienand übernommen. Dieser war auch für den Ausbau von Schmidts Tivoli verantwortlich.