Im Rahmen der Neuorganisation des städtischen Immobilienmanagements hat die Freie und Hansestadt Hamburg beschlossen, die Kernkompetenzen in der Bewirtschaftung des Immobilienvermögens zu bündeln und die Hochbauaktivitäten zu konzentrieren, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen Rechnung zu tragen.

 

IMPF

Im Jahr 2000 wurde die IMPF auf Beschluss der Hamburger Bürgerschaft gegründet. Sie war ein öffentliches Unternehmen, welches als hundertprozentige Tochtergesellschaft zum Konzern HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH gehörte.

Am 1. Januar 2001 nahm die IMPF ihre operative Geschäftstätigkeit mit dem Management der Liegenschaften für die Polizei und Feuerwehr Hamburg auf. 2003 wurde die Geschäftstätigkeit auf die staatlichen Museen in Hamburg ausgeweitet.

   

Kerngeschäft

Die IMPF konzentrierte sich auf die anspruchsvollen Geschäftsfelder Gebäudemanagement für die Feuerwehr, für die Museen und für die Polizei.

Neben diesem festen Mieter- und Kundenkreis übernahm sie auch für einige andere städtische Einrichtungen in Hamburg komplexe Aufgabenstellungen aus ihrem Kompetenzbereich.

Die IMPF war der führende Gebäudemanager für diese Gruppe von Spezialimmobilien und setzte Maßstäbe mit ihren Produkten und Leistungen. Dabei ging sie auf die individuellen Anforderungen der Mieter und Geschäftspartner umfassend ein und berücksichtigte auch die Interessen Ihrer Gesellschafterin, der Lieferanten, externer Partner sowie der Menschen in ihrem Unternehmen.

Durch die fachliche Kompetenz, die langjährige Erfahrung, die sozialen Fähigkeiten und das Engagement der Mitarbeiter entwickelte und betrieb die IMPF Feuer- und Rettungswachen, Kommissariate, Bauten für kulturelle Zwecke sowie zahlreiche individuelle Sonderbauten ihrer Mieter.

Die Beachtung der Belange des Umweltschutzes, die energetische Optimierung der Objekte wie auch die Erhaltung und Pflege historischer Bauwerke waren wichtige Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit.

   

Verschmelzung

Durch die Verschmelzung wird die Sprinkenhof zukünftig neben der Bewirtschaftung des überwiegenden Portfolios der städtischen bebauten Flächen auch das Gebäudemanagement für die Feuerwehr, Museen und die Polizei verantworten.

Das zu verantwortende Bauvolumen liegt aufgrund der Verschmelzung für die kommenden Jahre nunmehr bei etwa 600 Mio. € und wird nach dem Leitbild des Senates „Wir schaffen das moderne Hamburg“ mit bedeutenden Neubauten, bspw. die Opernwerkstätten auf dem ehemaligen Huckepackbahnhof, den Forschungsgebäuden CHyN und HARBOR in Bahrenfeld und den geplanten Sanierungsmaßnahmen, wie bspw. dem „Philosophenturm“ der Universität oder das Museum für Hamburgische Geschichte, zum Wachstum der Stadt beitragen.

 

Geschäftssitz

Durch die Verschmelzung bestehen nunmehr zwei Geschäftssitze: In der Innenstadt in direkter Nähe zur Mönckebergstraße befindet sich im Kontorhausviertel der Geschäftssitz in der Steinstr. 7 in 20095 Hamburg. Der Geschäftssitz der ehemaligen IMPF in der City-Nord ist somit der weitere Geschäftssitz der Sprinkenhof im Überseering 10a in 22297 Hamburg. Die bestehenden Adressen bleiben bis auf Weiteres bestehen. Zum 1. November 2016 wird dann der neue und gemeinsame Geschäftssitz im Gebäude des "Sprinkenhofs" bezogen.