Die Eröffnung des Neubaus der Feuer- und Rettungswache Othmarschen fand am 25. Januar 2018 in feierlichem Rahmen vor Ort in der Walderseestrasse in Hamburg Othmarschen statt. Als Redner der Grussworte dieser Veranstaltung sind zu benennen: Andy Grote (Senator der Behörde für Inneres und Sport), Stephan Wenderoth (Leitender Branddirektor der Feuerwehr Hamburg), Wolfgang Brand (Polizeivizepräsident) sowie Martin Görge (Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH).  Ausgangssituation dieses Neubaus ist die Errichtung von drei Lärmschutzdeckeln über den Fahrstreifen der A7 in den Abschnitten Schnelsen, Stellingen und Altona.
 
Der ehemalige Standort der Tunnelbetriebszentrale (TBZ) befand sich auf einem Grundstück hinter dem Nordportal des Elbtunnels, direkt über den Tunnelröhren. Aufgrund der Entscheidung, die Sicherheit innerhalb der Deckelbauwerke nicht mittels einer zunächst geplanten Brandbekämpfungsanlage, sondern über Portalwachen zu realisieren, kommen für die Feuerwehr zusätzliche Aufgaben hinzu. Dabei wurde aus brandschutztechnischer Sicht die Notwendigkeit des Angriffes von zwei Seiten mit dem Wirksamwerden von Löschmaßnahmen in maximal 5 Minuten als dem aktuellen Stand der Feuerwehrtechnik entsprechend anerkannt. 
Für die Feuerwehr wurde daher die Errichtung eines deutlich größerer Neubaus erforderlich, der zukünftig sowohl den Elbtunnel wie auch den Deckelabschnitt Altona in der geforderten Hilfsfrist versorgen kann, als auch für die Polizei den Anforderungen gerecht wird.

Die Eröffnung der Feuer- und Rettungswache Othmarschen ist die erste von drei Portalwachen, die im Rahmen des Hamburger Lärmschutzdeckels im Zuge des notwendigen Brandschutzkonzeptes zu errichten sind.
Bedingt durch die notwendige Nähe zu den Einsatzorten in den Tunneln und nach Abwägung möglicher Standorte ist aufgrund der kurzfristigen Verfügbarkeit des Grundstückes die Wahl auf das Grundstück an der Walderseestraße gefallen. Der Standort der neuen Portalwache liegt auf der westlichen Abfahrtsrampe südlich der Walderseestraße. 

Der Neubau mit einer Nettogrundfläche von rund 1.875 m² ist als zweigeschossige Baukörper in zwei Bereiche gegliedert. Die Planung hat das Hamburger Architekturbüro ABK - Architekten Bienmüller + Kollegen erstellt.
 
Auf dem Grundstück der Feuer- und Rettungswache erhalten die Einsatzfahrzeuge eine Staufläche vor dem Gebäude mit einer Tiefe von 12,00 m. Des Weiteren wurden Stellplätze für Mitarbeiter und Besucher angeordnet. Der Neubau beinhaltet im Erdgeschoss Räumlichkeiten für den abwehrenden Brandschutz, für den Rettungsdienst sowie Hallenflächen für Einsatzfahrzeuge der Polizei. Die Remise der Feuerwehr dient der Unterbringung von fünf Einsatzfahrzeugen, einem Waschplatz sowie deren Nebenräume, in der Remise des Rettungsdienstes sind zwei Einsatzfahrzeug sowie Ruheräume und Wäscheräume vorgesehen. 
In dem Hallenabschnitt der Polizei können drei Kleinbusse untergebracht werden. Im Obergeschoss befinden sich, erschlossen durch das Treppenhaus 1, die Ruheräume der Feuerwehr sowie Aufenthalts- und Umkleideräume. Das Treppenhaus 2 erschließt Geschäftszimmer, Aufenthaltsraum sowie Umkleideräume der Polizei.