Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und die Geschäftsführer der Sprinkenhof GmbH, Martin Görge und Jan Zunke, unterzeichneten am 29. Januar 2020 im Beisein des für die Bezirke zuständigen Senators Dr. Andreas Dressel einen Letter of Intent, um den Bau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes zu realisieren.

Mit dem Letter of Intent erklären das Bezirksamt Wandsbek sowie die Sprinkenhof GmbH ihre Absicht, den Bau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes auf der sogenannten „Wandsbeker Zollinsel“ zwischen den Straßen Rüterstraße und Wandsbeker Zollstraße zu realisieren.

Die Flächen, die sich in einer Insellage befinden, sind im städtischen Eigentum. Die "Wandsbeker Zollinsel" ist geprägt durch die Nutzung als Parkraum sowie durch brachliegende Bereiche. Im westlichen Teil befindet sich eine zweigeschossige Parkpalette. Die Lage der Zollinsel kann dem anliegenden Kartenauszug entnommen werden. Der Verwaltungsneubau könnte sich von der Parkpalette im Westen bis hin zur östlichen Spitze der Zollinsel erstrecken, an der die Wandsbeker Zollstraße auf die Rüterstraße kreuzt.

Das Gebäude soll Kundinnen und Kunden des Dezernats Soziales, Jugend und Gesundheit moderne Servicemöglichkeiten bieten. Ein besonderer Schwerpunkt bei der Realisierung des Gebäudes soll mit Blick auf die Kundinnen und Kunden des Fachamtes Eingliederungshilfe auf der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung liegen.

Ferner ist es erforderlich, dass etwa 700 Arbeitsplätze geschaffen werden. Zwei Fachämter sind zurzeit in Räumlichkeiten untergebracht, die den Ansprüchen an einen adressatengerechten Kundenservice teilweise nicht mehr gerecht werden und deren Mietverträge auslaufen.

Die Planung bietet die Chance, brachliegende und untergenutzte Flächen der „Wandsbeker Zollinsel“ städtebaulich neu zu ordnen und der ehemaligen Bundesstraße 75 im Zuge der Magistralenentwicklung an dieser Stelle baulich ein neues Gesicht zu geben.

Die Unterzeichnung des Letter of Intent gibt den Startschuss für einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb, der nach seiner Beendigung in das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren Wandsbek 84 münden soll. Für das Wettbewerbsverfahren werden europaweit Architekturbüros aufgefordert, sich für eine Teilnahme zu bewerben, um Ideen für ein modernes Verwaltungsgebäude zu entwickeln.