Im Rahmen der Neuorganisation des städtischen Immobilienmanagements hat die Freie und Hansestadt Hamburg beschlossen, die Kernkompetenzen in der Bewirtschaftung des Immobilienvermögens zu bündeln und die Hochbauaktivitäten zu konzentrieren, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen Rechnung zu tragen.

Die von der FHH angestrebte Optimierung des Immobilienmanagements hat mit der Verschmelzung der IMPF Hamburgische Immobilien Management Gesellschaft mbH (IMPF) auf die Sprinkenhof GmbH zum 11.07.2016 mit der amtlichen Eintragung im Handelsregister einen weiteren bedeutenden Schritt zur „Etablierung eines professionelles Bau- und Gebäudemanagements“ gemacht, „um eine effiziente Immobiliennutzung ebenso zu gewährleisten, wie eine weitsichtig wirtschaftliche Immobilienbewirtschaftung.“ (siehe dazu auch Drucksache 20/14486). Die von der FHH geforderte Professionalisierung des Immobilienmanagements mit dem Mieter-Vermieter-Model wird von der Sprinkenhof bereits in dem Neubauprojekt des Hochleistungslabors CHyN in Bahrenfeld und bei der energetischen Sanierung der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) in Harvestehude erfolgreich angewandt.

Durch die Verschmelzung wird die Sprinkenhof zukünftig neben der Bewirtschaftung des überwiegenden Portfolios der städtischen bebauten Flächen auch das Gebäudemanagement für die Feuerwehr, Museen und die Polizei verantworten. Das zu verantwortende Bauvolumen liegt aufgrund der Verschmelzung für die kommenden Jahre nunmehr bei etwa 600 Mio. € und wird nach dem Leitbild des Senates „Wir schaffen das moderne Hamburg“ mit bedeutenden Neubauten, bspw. die Opernwerkstätten auf dem ehemaligen Huckepackbahnhof, den Forschungsgebäuden CHyN und HARBOR in Bahrenfeld und den geplanten Sanierungsmaßnahmen, wie bspw. dem „Philosophenturm“ der Universität oder das Museum für Hamburgische Geschichte, zum Wachstum der Stadt beitragen.

Martin Görge, Geschäftsführer: „Hamburg hat eine Immobilienstrategie, an deren Umsetzung wir jetzt mitwirken. Der Geschäftsbereich „Projektmanagement“ wird mit der Projektentwicklung und -realisierung weiter ausgebaut, um das umfangreiche Bauprogramm professionell umsetzen zu können. Wir gehen davon aus, dass durch die Verschmelzung und damit verbundene Fokussierung auf Asset- und Projektmanagement, die Kompetenzen noch zielgerichteter eingesetzt werden können.“ 

Jan Zunke, Geschäftsführer: „Wir können als verantwortungsvolle städtische Immobiliengesellschaft die Bestrebungen einer einheitlichen Immobilienbewirtschaftung nur befürworten und sehen die begonnene Konsolidierung als richtigen Schritt, um das Immobilienvermögen der FHH weiterentwickeln zu können. Weiteres Ziel unseres Asset Managements muss sein, das Portfolio noch intensiver auf die Marktbedürfnisse auszurichten.“