Ballettzentrum Hamburg

Sanierung


Fertigstellung: Oktober 2019

Nutzer: Hamburger Staatsoper

Standort

Geschichte des Hamburger Ballettzentrums

Das Gebäude, eine ehemalige "Oberrealschule für Mädchen" ist eines der letzten Gebäude des Hamburger Architekten und Stadtbaumeisters Fritz Schumacher. Es ist ca. 1930 errichtet worden und steht unter Denkmalschutz. Seit einem Umbau im Jahre 1989 wird das Gebäude durch die Hamburger Staatsoper als Ballettzentrum genutzt. Hier trainieren, proben und arbeiten die Tänzer der Compagnie des Hamburg Balletts. Eine Ballettschule, in der Jugendliche aus aller Welt im Alter von 10 bis 18 Jahren für den Bühnentanz ausgebildet werden. Ein der Schule angegliedertes Internat ist ebenfalls im Gebäude untergebracht. Unter einem Dach trainieren auf diese Weise in insgesamt neun Ballettsälen das Ensemble, die Schüler der Ballettschule und das 2011 gegründete Bundesjugendballett.


Brandschutztechnische Sanierung für das Ballettzentrum

Ausgangslage ist die zum Teil fehlende Umsetzung der brandschutztechnischen Anforderungen aus dem Zustimmungsbescheid vom 25.07.1986. Dieser Zustimmungsbescheid gilt für die jetzige Nutzung des Gebäudes als Ballettzentrum.

Wegen der Weiterführung des Gebäudes als Ballettzentrum bis zur Fertigstellung der brandschutztechnischen Ertüchtigung, wurden vom Fachamt Bauprüfung Bedenken gegen die Fortsetzung der Nutzung unter der Voraussetzung zurück gestellt, dass die vollständigen brandschutztechnischen Maßnahmen bis spätestens 2020 fertig gestellt sind.

Die Baumaßnahmen sind wegen des ganzjährigen Probe- und Spielbetriebs auf die Spielzeitpausen begrenzt, so dass die geforderte Fertigstellung bis Anfang 2020 nur realisiert werden konnte, wenn die erforderlichen Umbauten in der Spielzeitpause im Sommer zuvor ausgeführt werden würden. Diese Maßnahmen wurden im August 2019 abgeschlossen und die Schüler konnten am wenige Tage später wieder in die Räumlichkeiten einziehen.

Im Zuge der brandschutztechnischen Sanierung erfolgte auch der Einbau neuer Türen mit Brandschutzanforderungen in 2019. Weitere Restmaßnahmen werden noch in 2020 ausgeführt.

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