Finkenau

Sanierung


Fertigstellung: 2009
Größe: 2.620 m² BGF
Nutzung: Kunst- und Mediencampus
Standort
Die Fassaden des Gebäudes der Finkenau sollten bei der Sanierung ihren historischen Charakter bewahren, wobei die Innenausstattung hingegen technisch auf den modernsten Stand gebracht und damit die Anforderungen eines innovativen Mediencampus gerecht werden sollte. Im Zuge eines kompletten Umbaus war die Zielsetzung die ehemalige Frauenklinik Finkenau als Einrichtung für Film, Journalismus- und Medienwissenschaften nutzbar zu machen.

Nachdem der Hamburger Senat im Jahr 2003 beschlossen hatte, einen Kunst- und Mediencampus auf dem Geländer der ehemaligen Frauenklinik Finkenau zu schaffen, wurde die Sprinkenhof von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) beauftragt, diese Maßnahme zu realisieren. Im Frühjahr 2008 wurde mit der Innensanierung des Haupt- und Südflügels des Gebäudes begonnen. Zuvor erfolgte die Außensanierung Dach + Fach des gesamten Hauptgebäudes in den Jahren 2005 und 2006. Ferner wurde in den Jahren 2007 bis 2008 der Neubau des Studios realisiert.

Die "Finkenau" zählt zu den wichtigsten, wenig veränderten Staatsbauten, für die Fritz Schumacher in den Jahren nach seiner Berufung zum Baudirektor in Hamburg verantwortlich zeichnete. Der Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz.





×