Brandschutztechnische SanierungBallettzentrum Hamburg
DenkmalschutzSanierungNutzer: Hamburger Staatsoper
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Eine umfassende Ertüchtigung aller Brandschutz-Einrichtungen

Ausgangslage für die großangelegte Sanierung der Brandschutz-Einrichtungen des Ballettzentrums Hamburg war die zum Teil fehlende Umsetzung von brandschutztechnischen Anforderungen aus dem Jahr 1986. Um eine fortgesetzte, bedenkenlose Nutzung des Gebäudes zur Ausbildung von Balletttänzer*innen zu gewährleisten, mussten die vollständigen brandschutztechnischen Maßnahmen auf Anordnung des Fachamts Bauprüfung bis spätestens 2020 fertiggestellt werden.

 

Sanierung während der Spielzeitpausen für einen reibungslosen Weiterbetrieb

Um eine Störung des Betriebs auszuschließen bzw. zu minimieren, wurden die Anfang 2020 abgeschlossenen brandschutztechnischen Sanierungsmaßnahmen ausschließlich in Spielzeitpausen durchgeführt, so vor allem während der Pause im Sommer 2019.

Im Zuge der brandschutztechnischen Ertüchtigung erfolgte auch der Einbau neuer Türen in Übereinstimmung mit neueren Brandschutzanforderungen von 2019. Weitere Restmaßnahmen wurden noch im Jahr 2020 ausgeführt, aber bereits ab August 2019 konnten die Schüler*innen wieder in die Räumlichkeiten einziehen.

 

Eines der letzten Gebäude des Hamburger Stadtbaumeisters Fritz Schumacher

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude, eine ehemalige „Oberrealschule für Mädchen“, ist eines der letzten Gebäude des Hamburger Architekten und Stadtbaumeisters Fritz Schumacher und wurde um 1930 errichtet.

 

Nutzung durch Ensemble, Ballettschule und Bundesjugendballett

Das Gebäude wird seit seinem Umbau im Jahre 1989 durch die Hamburger Staatsoper als Ballettzentrum genutzt, in dem die Tänzer*innen der Compagnie des Hamburg Balletts trainieren, proben und arbeiten und in dessen Ballettschule Jugendliche aus aller Welt im Alter von 10 bis 18 Jahren für den Bühnentanz ausgebildet werden.

Zur Beherbergung vieler Schüler*innen ist hier ebenfalls ein der Schule angegliedertes Internat untergebracht. Insgesamt trainieren in neun Ballettsälen das Ensemble, die Schüler*innen der Ballettschule und das 2011 gegründete Bundesjugendballett unter einem Dach.