Kulturimmobilien-Portfolio

Hamburgs Wahrzeichen in kompetenter Hand

Denkmalgerechte Sanierung, Erhaltung und Modernisierung von Hamburgs kulturellem Erbe

Hamburgs Kulturimmobilien – sprich, die Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten unserer Stadt –  erfordern unseren besonderen Schutz, sind dabei aber häufig stark sanierungsbedürftig. Im Rahmen der oben beschriebenen Überprüfung wurde bei Hamburgs Kulturimmobilien ein umfangreicher Sanierungsrückstand festgestellt. Eine langfristig angelegte, werterhaltende, denkmalgerechte und nachhaltige Bauunterhaltung bzw. Bewirtschaftung ist zwingend notwendig.

Unter Berücksichtigung von Finanzierungs- und Lebenszyklusaspekten sollen die Gebäude über die baufachlichen Belange hinaus für den jeweiligen Kulturbetrieb zukunftsfest hergestellt werden: ein Großprojekt, mit dem die Sprinkenhof GmbH betraut wurde, um die einzigartigen Wahrzeichen Hamburgs für die Nachwelt zu erhalten und zu modernisieren.

Von Brandschutzmaßnahmen über Asbestsanierung, technische Instandhaltung bis hin zur ganzheitlichen Generalsanierungen kümmern wir uns seit der Übernahme des Kulturimmobilien-Portfolios in 2019 unermüdlich um die denkmalgerechte, wert- und nachhaltige Sanierung unserer Kulturbauten.

Kulturimmobilien-Portfolio

Hamburgs Museen, Theater und Kulturbauten

Das Deutsche SchauSpielHaus erhielt eine statische Sanierung der ersten beiden Ränge, die zudem an die heutigen Sicherheitsstandards angepasst wurden.

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Das seit 1570 bestehende Fischerhaus Blankenese ist das älteste Wohnhaus Hamburgs und wird seit 2020 unter Beachtung des Denkmalschutzes bauhistorisch saniert.

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Altonaer Museum

Das Altonaer Museum ist eines der größten deutschen Regionalmuseen mit den Schwerpunkten Kunst, Kultur und Geschichte aus dem Raum Norddeutschland.

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Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum Hamburg (ehemals Helms-Museum) besitzt eine der größten Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte Norddeutschlands mit über 1,5 Millionen Objekten.

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Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle präsentiert Kunstgeschichte aus acht Jahrhunderten und ist damit eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands.

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Jenisch Haus

Das Jenisch Haus dient als Museum für Kunstsammlungen aus Hamburgs Entstehungszeit und als Veranstaltungsort für klassische Konzerte und weitere Kulturangebote.

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Museum der Arbeit

In Hamburg-Barmbek bietet das Museum der Arbeit einen spannenden Einblick in die Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte Hamburgs.

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Rieck Haus

Das Freilichtmuseum Rieck Haus, eines der ältesten erhaltenen Bauernhäuser Norddeutschlands, vermittelt die Kulturgeschichte der Vier- und Marschlande.

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Thalia Theater

Das Thalia Theater ist eines von drei Hamburger Staatstheatern, das jährlich etwa 20 Produktionen bietet, die täglich wechselnd oder in Blöcken gespielt werden.

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BallinStadt

Das Auswanderermuseum BallinStadt bietet eine spannende Reise durch die Ein- und Auswanderungsgeschichte über vier Epochen hinweg.

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Deichtorhallen

Seit 1988 dienen die restaurierten Deichtorhallen in Hamburg als beliebte Ausstellungsfläche für bildende Kunst sowie Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Torhaus Wellingsbüttel

Das vor 250 Jahren als Pferdestall erbaute Torhaus Wellingsbüttel ist Veranstaltungsort für Kulturveranstaltungen aller Art sowie Hochzeiten und Bankette.

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Haus Flachsland

Das als Zweigstelle des Hamburger Konservatoriums genutzte Haus Flachsland bietet musikalische Früherziehungskurse, einen Kinderchor sowie ein Puppentheater.

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Planetarium

Das Planetarium Hamburg wurde 2018 von Sprinkenhof GmbH gekauft und wird seitdem denkmalgerecht.

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Hintergrund

Übernahme der Kulturimmobilien durch Sprinkenhof in 2018

Zur Optimierung des Immobilienmanagements der öffentlichen Immobilien der Stadt Hamburg wurde 2015 beschlossen, ein effizientes, weitsichtiges und wirtschaftliches Immobilienmanagement einzuführen.

Das Ziel:

  1. Den Sanierungsstau an öffentlich genutzten Gebäuden Hamburgs schrittweise zu reduzieren.
  2. Auf allen Ebenen ein professionelles Bau- und Gebäudemanagement zu etablieren.

Für die Immobilien der Kulturbehörde wurde vereinbart, die Bestandsobjekte gemäß dieses Standards auf eine Überführung in ein Mieter-Vermieter-Modell (MVM) hin zu überprüfen. Diese Überprüfung wurde 2018 abgeschlossen und die Kulturbehörde erteilte den Beschluss, das MVM für die städtischen Kulturimmobilien Hamburgs einzuführen.

Folglich beschloss die Hamburger Bürgerschaft, ein Kulturportfolio, bestehend aus 23 Objekten, verteilt auf drei Tranchen an die 1. Hamburgische Immobiliengesellschaft für Museen mbH Co KG (1. HIM), 2. Hamburgische Immobiliengesellschaft für Museen mbH Co KG (2. HIM) und die Immobilienverwaltung für Kultur GmbH Co KG (IVK) zu übertragen.

Anfang 2019 wurden die ersten beiden Tranchen rückwirkend zum 01.07.2018 in die Verwaltung der Sprinkenhof GmbH sowie ihrer Tochter- und Schwestergesellschaften übertragen und werden seither im Rahmen des MVM betreut.