NeubauPolizeieinsatzzentrale (PEZ)
Projektstatus: AktuellGeplante Fertigstellung: 3. Quartal 2025Größe: 8.068 m² BGFNutzer: Polizei Hamburg

Eine hochmoderne Einsatzzentrale für die Polizei Hamburg

Neben dem Gelände des Polizeipräsidiums entsteht eine neue und hochmoderne Einsatzzentrale für die Polizei Hamburg. Eine zentrale Einrichtung der Stadt Hamburg, in der Notrufe entgegengenommen, Einsätze gesteuert und koordiniert sowie Einsatzmittel alarmiert, gelenkt und unterstützt werden. 

Das System, das in der neuen Leitstelle zukünftig zum Einsatz kommen soll, bedeutet einen Quantensprung in der Notrufannahme: Notrufe können dann zukünftig nicht mehr nur telefonisch, sondern auch über Smartphone-basierte Apps oder Messenger-Dienste abgesetzt werden. So wird es in Zukunft möglich sein, auch Bild- und Videodateien in Echtzeit zu übermitteln. Mögliche Schwierigkeiten bei der Lokalisierung von Hilfesuchenden können mittels digitaler Standortübermittlung ebenfalls überwunden werden.  Der geplante Neubau ersetzt die bestehende Einsatzzentrale, die sich im Polizeipräsidium in Alsterdorf befindet.

 

Ein massiver Neubau in denkmalgeschützter Umgebung

Der Standort wird geprägt von historischen und denkmalgeschützten Kasernengebäuden. Der Neubau wird als Massivkonstruktion mit tragenden Stahlbetonelementen (Stützen, Unterzüge, Decken) mit einer Unterkellerung des Gebäudes ausgeführt. Die Polizeieinsatzzentrale ist als 3 bis 5-geschossiger Baukörper mit Untergeschoss organisiert. Die Hauptfunktionen – Einsatzleitstelle und Schulung - befinden sich im ersten und dritten Obergeschoss. Diese Räume weisen aufgrund ihrer erheblichen Größe eine über zwei Geschosse reichende Raumhöhe auf. 

Die Außenfassade der Polizeieinsatzzentrale ist in Anlehnung an die denkmalgeschützte Nachbarbebauung in Abstimmung mit der Denkmalpflege als Klinkerfassade mit einem hellen, graubeigen Farbton geplant. Ein lebendiges Fassadenbild wird durch eine Strukturierung in der Klinkerfassade erzeugt. Das Erdgeschoss wird in Abstimmung mit der Stadtplanung und Denkmalpflege mit einer zusätzlich strukturierten Sockelgestaltung betont.