Neubau am NiederhafenÜberseerestaurant Hamburg
NeubauGröße: 946 m² BGFNutzer: Gastronomie
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Ein neues Überseerestaurant im Zuge der neuen Hochwasserschutzanlage

Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Niederhafen zwischen den St. Pauli Landungsbrücken und Baumwall wurde eine Erneuerung der Hochwasserschutzanlage (HWS) und Uferpromenade durchgeführt. Die Erneuerung wurde vom Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) geplant und vom Architekturbüro Zaha Hadid Architects realisiert.

Im Zuge dieser Erneuerungsmaßnahmen wurde Sprinkenhof damit beauftragt, das ehemalige Überseerestaurant in dem zweiten Bauabschnitt des Hochwasserschutzes neu zu errichten – dieses wurde als veredelter Rohbau am 30. November 2018 fertiggestellt.

Im ersten Bauabschnitt hatten wir bereits den Kiosk realisiert, der im Mai 2015 im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstages eröffnet wurde.

 

Ein prämierter Gestaltungsentwurf des Architektenbüros Zaha Hadid Architects

Die Realisierung des Neubaus des Überseerestaurants folgte dem prämierten Gestaltungsentwurf des Büros Zaha Hadid Architects mit dem zentralen Ansatz, die Uferpromenade zum städtischen Umfeld und zum Wasser zu öffnen. Dieser Ansatz wurde durch die Zugänglichkeit von zwei Seiten und den offenen Charakter zur Elbseite hin auf den Neubau des Restaurants übertragen.

Mit der Ausführungsplanung und Baubetreuung des Überseerestaurants wurde KKP Architekten und Ingenieure beauftragt. Weitere Projektbeteiligte waren die IGTech GmbH sowie das Ingenieurbüro Dr. Binnewies und hhpberlin als Brandschutzplaner.

 

Aufnahme der Fassade sowie der Formsprache der Hochwasserschutzanlage

Das Gebäude des Überseerestaurants fügt sich nahtlos in die HWS-Anlage mit der Niederhafen River Promenade ein. Das mit dunklem Basalt verkleidete, dreigeschossige Gebäude entwickelt sich bündig aus der nordseitigen Straßenfassade der HWS-Anlage und nimmt mit seinen Fassadenöffnungen deren Formsprache auf. Die südlichen, zur Elbe weisenden Fassaden des Gebäudes nehmen die Form der kegelartig geschnittenen, zur Uferpromenade führenden Treppen auf. Im Obergeschoss kragt die Fassade mit einer Neigung von fünf Grad nach außen aus.

 

Zugang über zwei Ebenen und größtmögliche Flexibilität auf dem „Sonnendeck“

Das Gebäude gliedert sich durch die kombinierten Grundrisse beider Geschosse in zwei Zonen. Entlang der Straßenfassade befindet sich die durch ihre Funktion weitgehend nicht veränderbare Kernzone mit zwei Treppenhäusern und einem Personenaufzug, an die alle Geschosse angebunden sind, sowie den Versorgungsschächten.

Im Gegensatz zu dieser Kernzone bietet der sich nach Süden in Richtung der Elbe erstreckende Bereich eine größtmögliche Flexibilität in Hinsicht auf das gastronomische Nutzungskonzept.

Durch seine Lage am unmittelbaren Rand des Promenadenbauwerks wird die Zugänglichkeit des Objektes sowohl auf Straßenniveau als auch über das Promenadengeschoss ermöglicht.

 

Gastronomieflächen mit spektakulärem Ausblick auf den Hafen und die Elbe

Mit seiner exponierten, Hamburgern und Touristen bestens vertrauten Lage auf der Niederhafen River Promenade und in unmittelbarer Nähe zur Überseebrücke zwischen den Landungsbrücken und der Speicherstadt bzw. der HafenCity bietet das Objekt einen spektakulären Ausblick auf die Elbe und den Hafen Hamburgs.

Seit Mai 2019 wird das Restaurant unter dem Namen „ALEX Hamburg Überseebrücke“ von dem Erlebnisgastronomie-Unternehmen Mitchells & Butlers als zweitem Standort neben dem „ALEX Hamburg im Alsterpavillon“ betrieben. Der individuelle Innenausbau des Gebäudes wurde vom Betreiber vorgenommen.

Zeitrafferfilm

Bedeutende Bauabschnitte im Video

Verfolgen Sie die baulichen Maßnahmen zur Erneuerung der Hochwasserschutz-Anlagen am Hamburger Niederhafen sowie des Restaurants an der Überseebrücke in unserem Zeitrafferfilm.

Bistro Vorsetzen

Erfahren Sie hier, wie wir ebenfalls an der neuen Hafenpromenade den Neubau des Bistros Vorsetzen realisierten.

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