Richtfest des Eidelstedter Hauses für Kultur, Bildung und Begegnung

Im Herzen Eidelstedts fand heute das Richtfest des „steeedts“, des zukünftigen Hauses für Kultur, Bildung und Begegnung, statt. In zentraler Lage am Eidelstedter Markt wird das bisherige Bürgerhaus bis Mitte 2022 runderneuert und um einen Neubau ergänzt. Mit der Erweiterung wird zusätzlich Platz für eine neue Bücherhalle, einen Veranstaltungssaal und ein Café geschaffen.

Die Sanierung und Erweiterung ist ein zentrales Projekt im Fördergebiet Eidelstedt-Mitte des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Es wird als „Nationales Projekt des Städtebaus“ vom Bund mit rund 1,9 Millionen Euro gefördert. Für die Umsetzung stehen insgesamt Mittel in Höhe von rund 10,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Sprinkenhof GmbH realisiert das Vorhaben im Auftrag des Bezirksamts Eimsbüttel.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Schulgebäude aus dem Jahre 1887, dass in den 1940er-Jahren nach dem Krieg wiederaufgebaut und später als Stadtteilkulturzentrum genutzt wurde. Der Zustand des Bürgerhauses war zum Zeitpunkt der Planung dringend sanierungsbedürftig und entsprach nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen. Durch die umfassende Sanierung und den Umbau des alten Gebäudes wird das „steeedt“ künftig aktuellen Anforderungen gerecht werden.

Das „steeedt“ wird auf künftig drei Geschossen und rund 2.750 m² Fläche als Stadtteilkulturzentrum neuen Typs vielfältige Angebote unter einem Dach bündeln: einen professionellen Veranstaltungssaal für stadtteilbezogene Nutzungen, eine Bücherhalle, eine Elternschule, ein Kulturzentrum sowie flexibel nutzbare Räumlichkeiten. Es wird sich mit einer einladenden und transparenten Bauweise sowie mit einem neu gestalteten, barrierefreien Eingangsbereich zum Marktplatz öffnen, auf dem drei Mal die Woche ein Markt stattfindet. Zudem wird es ein Café in dem Gebäude geben.

Zur Entwicklung der Gebäudekonzeption hatte das Bezirksamt einen Beteiligungsprozess durchgeführt und die Wünsche und Ideen der Eidelstedterinnen und Eidelstedter aufgegriffen. So verbindet das neue Gebäude die Kultur- und Bildungsangebote durch ein großzügiges Atrium und fördert die Begegnung und den Austausch. Die Eröffnung des neuen Hauses soll Mitte 2022 erfolgen.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Eidelstedt wächst, und die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils wächst mit – das steigert die Lebensqualität vor Ort. Das heutige Richtfest zeigt, dass Eidelstedt dabei auf einem guten Weg ist. Das neue Bürgerhaus wird ein Gewinn für alle Eidelstedterinnen und Eidelstedter sein. Altes wird bewahrt und verbessert, Neues wird hinzugefügt: Bücherhalle, Veranstaltungssaal und Café erhalten ihren Platz und werden mit dem Bestand verbunden. So entsteht ein großzügiger Ort für eine breite Vielfalt an kulturellen Angeboten und Bildungsangeboten. Besonders freut mich, dass wir nach der Grundsteinlegung im März jetzt schon Richtfest feiern können. Dieses Projekt, bei dem es um das Miteinander geht, kommt also trotz aller Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gut voran – das stimmt hoffnungsvoll und weckt jetzt schon Vorfreude auf die Eröffnung im kommenden Jahr.“

Kay Gätgens, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel: „Für die Entwicklung des Eidelstedter Zentrums ist das Bürgerhaus ein Schlüsselprojekt. Ich bin froh, dass die Arbeiten nach Plan laufen und wir langsam den Blick nach vorne richten können: Mitte 2022 dürfen sich die Menschen auf ein neues Bürgerhaus mit Gastronomie, Bücherhalle, Heimatmuseum, Elternschule, professionellem Veranstaltungsbereich und attraktivem Außenraum freuen.“

Jan Zunke, Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH: „Wir freuen uns, mit dem „steeedt“ ein Haus revitalisiert zu haben, das vielfältige kulturelle Angebote unter einem Dach bündelt und eine Begegnungsstätte für Kultur, Bildung und stadtteilbezogenes Miteinander sein wird. Das Richtfest findet im vorgesehenen Zeitrahmen statt und wir sehen der baldigen Fertigstellung freudig entgegen. Wir danken allen Beteiligten für die bisherige gute Zusammenarbeit und wünschen einen weiterhin guten und unfallfreien Bauverlauf!“

Warum „steeedt“?

„steeedt“ bildet sich aus der Endsilbe des heimatgebenden Stadtteils Eidelstedt. Die lang gezogene Aussprache ist stilprägend für Hamburg und den Norden und ein Willkommensangebot an alle alten und neuen Eidelstedterinnen und Eidelstedter. Die drei „e“ stehen für die drei Hauptinstitutionen des Hauses: das Kulturzentrum, die Bücherhalle und die Elternschule. „steeedt“ soll durch seinen unkonventionellen Namen die Neugier von neuen Zielgruppen wecken, die bisher nicht erreicht wurden und das bisherige Bürgerhaus nicht kennen. Der Untertitel „Haus für Kultur, Bildung und Begegnung“ nennt die klare Ausrichtung, hinter der sich alle drei Institutionen vereinen. Der Name „steeedt“ wurde gemeinsam von den künftigen Hauptnutzern in einem Abstimmungsprozess entwickelt.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Aufwertung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie die Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen. Hamburg umfasst derzeit 27 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 33 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind. Weiterführende Informationen unter www.hamburg.de/rise.

Im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus fördert der Bund Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, die eine sehr hohe fachlicher Qualität, ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen oder ein hohes Innovationspotenzial aufweisen. Weiterführende Informationen unter

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/zip/nps/nps-node.html.

 

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Susanne Enz | Pressesprecherin
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de

Bezirksamt Eimsbüttel
Kay Becker, Pressesprecher
Telefon: 040 42801 2053
E-Mail: pressestelle@eimsbuettel.hamburg.de

Sprinkenhof GmbH
Lars Vieten, Pressesprecher
Fon: 040 33954-325
E-Mail: lars.vieten@sprinkenhof.de

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